Blaue Rühreier und Sport

Mit dem Zauberschrank voller Schlaraffenlandzubehör habe ich meinen Frieden geschlossen. … Na gut, ich arbeite daran. Etwas Bewusstsein für die eigene Nahrungsaufnahme ist aber nicht alles. Zumindest ist es langweilig, sich nur Dinge zu verbieten. Deshalb suche ich nach Sachen, die ich in meinen Alltag hinzufügen kann, wie beispielsweile lustig aussehende, das Rührei blau färbende Rote-Bete-Möhren… lecker!

Eine andere Addition wäre – da momentan außer Betrieb – Sport wieder in mein Leben einzuführen. Nachgedacht habe ich darüber ja bereits. Im Drüber-Nachdenken bin ich spitze, auch im Optionen-Abwägen und Mal-Gucken. Vor kurzem hat mich aber eine – ebenfalls sportlahme – Freundin beim Denken unterbrochen und zum Joggen eingeladen. JA was für eine wundervolle Idee dachte ich 2 Tage vor dem geplanten Date. 48 Stunden später dachte ich dann: Pizza und Filmgucken. Aber nix da – trotz beidseitiger halbseitengelähmter Motivation haben wir uns spät abends in aller Dunkelheit (18:30 Uhr) hinaus in die nasse Kälte gewagt und sind tatsächlich 40 Minuten mehr oder minder rasant (fast) ohne stehenzubleiben gelaufen. Es war eine Offenbarung! Das ist es, wonach der Körper nach 8 Stunden Bürostuhlisierng lechzt, wonach er schreit. Es tat so unglaublich gut und eine irgendwo im weihnachtlichen Glühwein ertrunkene Bewegungserinnerung tauchte wieder auf. Es war SO gut, dass ich heute Morgen erneut die Laufschuhe rausholte und meiner Mission, auf mich selbst zu hören, nachging. Ob ich nun nach oder vor der Arbeit laufen gehe spielt dabei keine Rolle – es ist so oder so dunkel und somit für meinen immermüden Verstand mitten in der Nacht.

Nebeneffekt: Dabei denke ich an vieles, aber nicht ans Rauchen.

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7 Gedanken zu “Blaue Rühreier und Sport

  1. Ich weiß ja immer nicht, wie ich emotional mit solchen Berichten umgehen soll, wie gut sich Sport anfühlt und wie schön das alles ist.
    Neid ist ganz okay, denke ich vorläufig.

    1. Denke ich auch 🙂 Ich verstehe dich. Wenn ich gerade selbst nicht sehr sportlich drauf bin, verstehe ich nicht, was die Leute so regelmäßig raustreibt, bzw. ich vergesse, wie es sich anfühlt. Aber was kann ich sagen,… sobald ich mich wieder einmal angestrengt, etwas geschwitzt und Muskelkater hab, weiß ich wieder warum… es fühlt sich einfach richtig an 🙂

      1. Das mache ich. Ist sicher auch leichter, wenn man mit ein paar Sportbegeisterten aufwächst. Was machst du, um dich auszutoben/auszugleichen? Oder bist du per se ausgeglichen?

      2. Ich bin sehr ausgeglichen.
        Aber ich sehe trotzdem die Notwendigkeit ein, aus Gesundheitsgründen hin und wieder irgendwas Sportliches zu machen. Deswegen fahre ich mit dem Fahrrad, so oft es mir noch angemessen erscheint, benutze so eine Trainings-DVD, die Keoni mir mal geschenkt hat, und wenn es sich ergibt, schwimme ich auch sehr gerne.
        Joggen hasse ich übrigens.

  2. Oh man ich müsste auch mal wieder etwas tun in Sachen Sport… Die letzten Monate habe ich sehr vieles schleifen lassen.
    Aber dafür habe ich es geschafft das Rauchen aufzugeben. Nach 27 Jahren nun bereits bald 2 Jahre rauchfrei.
    Fehlt nur noch der Sport *urks*

    1. Ja das Ding mit dem Erstmal-Anfangen ist auch bei mir immer so eine Sache 🙂 Aber dass du es nach 27 Jahren geschafft hast, mit dem Rauchen aufzuhören (Gratuliere!), gibt mir Hoffnung. Bei mir sind es 12 Jahre rauchen und 3 Wochen rauchfrei…

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